Ende Oktober feiert das Kirchencafé Quo Vadis seine Wiedereröffnung

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Das Kirchencafé Quo Vadis präsentiert sich im neuen Gewand (Bilder: I.Krug)

Das Kirchencafé Quo Vadis präsentiert sich im neuen Gewand (Bilder: I.Krug)

Rund fünf Monate war die Tür der Begegnungsstätte der evangelisch-freikirchlichen Oncken-Gemeinde während der Umbauphase verschlossen. Die Neugestaltung erfolgte, da das Kirchencafé mit der Zeit in die Jahre gekommen war. Jetzt ist ein stilvolles und einladendes Café mit einer großen Lichterwand hinter dem mobilen Tresen entstanden. Der Clou: die Lichterwand kann den Innenraum des Cafés dank spezieller Technik in verschiedene Farben tauchen. Für künftige Kultur- und Studentenveranstaltugen wurde ein Beamer installiert. Noch sind Umbauarbeiten nicht ganz abgeschlossen, doch schon Ende des Monats feiert die Johann-Gerhard-Oncke-Kirche die Wiedereröffnung.


Der Innenraum vom Quo Vadis erstrahl mit moderner Beleuchtung und neuem Fußboden

™Die Lichterwand vom Quo Vadis kann den Farbton wechseln

Parallel zum Umbau des Cafés wurde auch das Gemeindehaus im Obergeschoss modernisiert. „Jetzt haben wir endlich alles unter einem Dach“, sagt Gemeindeleiter Matthias Berscheid. In der Etage über dem Café haben das Pastorat, ein Jugendraum, das Gemeindebüro und das Archiv neue Räumlichkeiten gefunden. „Auch ein rollstuhlgerechtes WC ist entstanden und der Wunsch nach einem direkten Zugang zum Gemeindegarten wurde erfüllt. Die Umbaukosten werden vollständig aus eigenen Mitteln bezahlt“, sagt Berscheid.

Am kommenden Sonntag (30. Oktober) soll nach dem Gottesdienst die Wiedereröffnung des Quo Vadis gefeiert werden. Um 11.30 Uhr wird Torsten Sevecke, Leiter des Bezirksamtes Eimsbüttel, das Grußwort sprechen. Bei dem Festakt mit Sekt, Saft und Suppe erfolgt die feierliche Eröffnung. Danach lockt das Kirchencafé wieder regelmäßig mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zu günstigen Preisen.


Quo Vadis – Wohin gehst du?

Quo Vadis – Wohin gehst du?

Der Name Quo Vadis, der sinngemäß „Wohin gehst du?“ bedeutet, geht auf eine Legende von Apostel Petrus und Jesus zurück. Das sei eine gute Frage in der heutigen Zeit, findet Matthias Berscheid. „Wohin gehen wir als Mensch, als Stadt, als Kirche oder als Gesellschaft?“, sind für den Gemeindeleiter Fragen unserer Zeit.


Gemeindeleiter Matthias Berscheid vor der neuen Lichtwand im Café

Gemeindeleiter Matthias Berscheid vor der neuen Lichtwand im Café

Nach der Wiedereröffnung werden sich im Kirchencafé wieder regelmäßig der Arbeitskreis „Kultur am Grindel“ und der Bibelkreis für Senioren treffen. Einmal in der Woche gibt es das sogenannte Eltern-Kind-Café. Die Kinder können spielen und die Eltern können das Gespräch suchen oder einkaufen gehen, während die Kleinen von Betreuern beaufsichtigt werden. In das Café wird ein Eine-Welt-Laden mit Fair Trade Produkten integriert. „Jeder Kunde unterstützt mit seinem Besuch karitative Projekte, denn der Erlös geht in soziale Projekte. „So unterstützten wir unter anderem Straßenkinder und ein Aids-Krankenhaus in Kamerun“, erzählt Matthias Berscheid.

Zur feierlichen Einweihung der neuen Räume an der Grindelallee, Ecke Martin-Luther-King-Platz sind alle Mitglieder und Freunde der Oncken-Gemeinde sowie alle Nachbarn aus dem Grindel-Viertel herzlich eingeladen, sagt Berscheid.


Ina Krug

Kirchencafé Quo Vadis: Grindelallee 95, Öffnungszeiten: Mittwoch 14 bis 18 Uhr, Donnerstag 15 Uhr Bibelgespräch, Freitag 19 Uhr „Kultur im Grindel“

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