Frage der Woche (39): Ohne welche Accessoires geht man in Deinem Viertel nicht aus dem Haus?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diese Woche geht es um Accessoires. Perlenohrringe, Jutebeutel oder Gürteltasche – was ist ein MUSS in den Quartieren und darf bei Max und Erika Mustermann nicht fehlen? Achtung: Klischees werden natürlich hemmungslos bedient!

Stadtteilreporter Philip Scholz:

Taschen und Rücksäcke, wohin man schaut: Jeder hat etwas mitzuführen (Bild: P. Scholz)

Taschen und Rücksäcke, wohin man schaut: Jeder hat etwas mitzuführen (Bild: P. Scholz)

Werktags und mitunter auch am Wochenende wird das Grindelviertel stark durch den Universitätsbetrieb und die Fluktuation von Angestellten der hier ansässigen Büros, Kanzleien und Banken geprägt. Und so wundert es nicht, dass die unvermeidlichen Accessoires insbesondere Smartphones, Take-Away-Becher, lederne Büro- und Dokumentmappen, Umhängetaschen oder Rücksäcke sind.



Den kleinen, weißen Innenohrkopfhörern begegnet man ständig (Bild: P. Scholz)

Den kleinen, weißen Innenohrkopfhörern begegnet man ständig (Bild: P. Scholz)

Aber auch Kopfhörer, insbesondere die kleinen, weißen Innenohrstöpsel in Weiß, welche für gewöhnlich auf den Besitz eines Apple-Abspielgeräts hinweisen, haben Hochkonjunktur. Dazwischen findet sich aber auch der eine oder andere Individualist, welcher klassisch geformter Kopfhörer bevorzugt. Diese fungieren zeitgleich auch als Ohrwärmer in der zunehmend kalten Jahreszeit.



Smartphones scheinen unablässig für all die vielbeschäftigten Passanten im Grindelviertel (Bild: P. Scholz)

Smartphones scheinen unablässig für all die vielbeschäftigten Passanten im Grindelviertel (Bild: P. Scholz)

Offenbar kommt kaum noch ein Passant ohne nicht zumindest eines der genannten Accessoires aus. Außergewöhnlich ist an diesen Dingen zunächst einmal nichts, denn der jeweilige Zweck liegt ja auf der Hand.



Der Take-Away-Becher: Handwärmend an kalten Tagen und anregend durch zumeist koffeinhaltigen Inhalt (Bild: P. Scholz)

Der Take-Away-Becher: Handwärmend an kalten Tagen und anregend durch zumeist koffeinhaltigen Inhalt (Bild: P. Scholz)

Spannend zu beobachten ist aber vor allem die Dynamik zwischen Trendhörigkeit und zwanghaft bemühter oder gelegentlich auch geglückter Individualität. Insbesondere bei den Taschen ist die Bandbreite der Stile und Farben groß, wobei es natürlich insbesondere die Damen sind, welche hier eine gewisse Kultur pflegen.

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Ein Kommentar zu Frage der Woche (39): Ohne welche Accessoires geht man in Deinem Viertel nicht aus dem Haus?

  1. Kim sagt:

    Ja, die Umhängetasche ist auch zu meinem liebsten Studenten-Accessoire geworden. Ich habe mir eine von Affentor aus Stoff gekauft. So hebt man sich wenigstens ein bisschebn von den ganzen Plastik- und Nylon-Liebhabern ab. 😀

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