Hamburgs Studenten sind besonders umweltbewusst

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Das Uni-Hauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee (Bild: pa/dpa)

Das Uni-Hauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee (Bild: pa/dpa)

Studierende – und damit die in Zukunft gestaltende Generation – schätzen Klima- und Umweltschutz sowie nachhaltiges Handeln als besonders wichtig ein. Dies ist das Ergebnis der Studie „Green Capital of Tomorrow – the next generation’s perspective“, frei übersetzt „Umwelthauptstadt von morgen – die Perspektive der nächsten Generation“. Die vom Unternehmen Siemens initiierte Untersuchung wurde durch die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg durchgeführt und von der Stadt Hamburg als aktuelle europäische Umwelthauptstadt unterstützt. 1100 Studierende aus neun europäischen Ländern wurden befragt.

Dabei kam heraus, dass die junge Generation sich sehr für Umweltthemen interessiert (72 Prozent der Befragten). 27 Prozent engagieren sich aktiv, etwa in konkreten Klimaschutzprojekten oder durch ressourcenschonendes Verhalten. Hamburger Studierende sind mit 78 Prozent sogar überdurchschnittlich an Umweltschutz und Nachhaltigkeit interessiert. Zudem fühlen sie sich in Hamburg in dieser Hinsicht sehr wohl und integriert. Das gaben 88 Prozent der Studierenden der Hansestadt an. Der europaweite Durchschnitt liegt hier bei 72 Prozent.

Außerdem hält die junge Generation Klima- und Umweltschutz mit 71 Prozent für die größte gesellschaftspolitische Herausforderung. Erst danach kommen die Bekämpfung der Finanzkrise (65 Prozent) und die Verbesserung des Bildungssystems (60 Prozent). Zudem gaben die Studierenden an, dass der einzelne Bürger bei der umweltpolitischen Entwicklung von Städten der wichtigste Faktor sei. (jeb)

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