Wie haben Hamburger Studenten die Orientierungseinheit erlebt?

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Der Einstieg in das Studium ist für die „Erstsemestler“ immer aufregend. Damit sie sich leichter zurechtfinden können, gibt es die Orientierungseinheit, die mehrere Tage läuft. Während dieser Zeit werden sie von älteren Semestern und Dozenten in den Uni-Alltag eingeführt. Die verschiedenen Veranstaltungen sollen den Studenten dabei helfen, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie das Studium ablaufen wird. Außerdem bietet sich die Möglichkeit, die Komilitonen kennenzulernen. Hamburger „Neu-Studenten“ erklären, was ihnen die Orientierungseinheit gebracht hat.


Tina studiert im ersten Semester Lehramt Deutsch und Englisch (Bilder: Juliane Oehler)

Tina studiert im ersten Semester auf Lehramt Deutsch und Englisch (Bilder: J. Oehler)

Tina Busse, 24, Lehramt Deutsch und Englisch:

Meine Einführungswoche war sehr erlebnisreich, unsere Dozenten haben sich sehr viel Mühe gegeben und waren sehr kreativ. Es gab lustige Spiele zum Kennenlernen, bei einem waren wir die Stars und unsere Dozenten mussten uns als Bodyguards beschützen. Bei einer andere Aktion mussten wir uns gegenseitig mit dem Satz: „Ich bin einzigartig, weil …“ vorstellen. Außerdem gab es auch viel Organisatorisches rund um das Studium. Ich fühle mich bis jetzt in meinem Studiengang sehr gut aufgehoben.


David (l.) und Daniel hat die Orientierungseinheit dabei geholfen, sich auf dem Campus besser zurechtzufinden

David (l.) und Daniel hat die Orientierungseinheit dabei geholfen, sich auf dem Campus besser zurechtzufinden

David Helm, 20, BWL:

Auch wenn wir gerade auf der Suche nach dem Studierendenbüro sind, finden wir uns hier eigentlich schon ganz gut zurecht. Ich komme aus Frankfurt und bin ganz neu in Hamburg. Ich habe das Gefühl, dass ich durch die Orientierungseinheit in der vergangenen Woche schon einen ganz guten Überblick über den Campus und den Aufbau meines Studiums bekommen habe.

Daniel Jöhnk, 20, BWL:

Ich habe jetzt schon einen ganz guten Überblick erhalten und denke, dass ich mich mit der Zeit immer besser zurecht finden werde. Außerdem war die Orientierungseinheit super, um Kommilitonen kennenzulernen. Wir wurden in kleinere Gruppen eingeteilt, so dass man schnell Kontakte knüpfen konnte. So habe ich auch David getroffen. Von der Uni gab es für uns auch sogenannte „Ersti-Tüten“, in denen lauter praktische Geschenke, wie zum Beispiel ein Collegeblock oder Schlüsselanhänger, waren.


Nina (l.) und Juliane haben sich während der Orientierungseinheit kennengelernt

Nina (l.) und Juliane haben sich während der Orientierungseinheit kennengelernt

Nina Riebe, 18, Medien- und Kommunikationswissenschaften und Literatur:

Mir hat die Orientierungseinheit sehr geholfen, mich in meinem Studium zurecht zu finden. Ich hatte das Gefühl, dass alles sehr gut organisiert ist und wir haben tolle Sachen gemacht. Wir waren zum Beispiel beim NDR, haben morgens alle gemeinsam gefrühstückt und einen Kurzfilm gedreht. Das hat echt viel Spaß gemacht.


Juliane Sinn
, 19, Medien- und Kommunikationswissenschaften und Literatur:

Auch ich fand die vergangene Woche sehr hilfreich. Besonders die Erklärungen zu Stine, dem Studieninfonetz der Uni Hamburg, und zum Ablauf unseres Studium haben mir weitergeholfen. Es gab auch eine besondere Informationsveranstaltung zum Auslandsaufenthalt, die ich sehr gut fand.


Die Orientierungseinheit hat Tobi (l.) und Tobi bei der Fächerwahl geholfen

Die Orientierungseinheit hat Tobi Prautzsch (l.) und Tobi bei der Fächerwahl geholfen

Tobi Prautzsch, 18, Lehramt Mathe und Physik:

Die Orientierungseinheit war sehr gut. Ich weiß jetzt, wo meine Vorlesungen und Seminare stattfinden, welche Fächer ich belegen muss und habe auch schon viele nette Leute kennengelernt. Im Moment fühle ich mich hier an der Uni sehr wohl und hoffe, dass ich so gut durch mein Studium kommen werde.

Tobi Plattkowski, 20, Lehramt Mathe und Physik:

Mir geht es da eigentlich genauso wie Tobi. Auch ich fand die Orientierungseinheit sehr informativ. Außerdem war die Zeit auch super, um neue Leute zu treffen. Dabei haben die Kennlern-Spiele natürlich sehr geholfen. Wir haben sogar mit allen Lehramtsstudenten eine „Kiez-Tour“ gemacht.


Miriam (l.) und Lisa studieren beide Vor- und Frühgeschichtliche Ärchäologie

Miriam (l.) und Lisa studieren beide Vor- und Frühgeschichtliche Ärchäologie

Miriam P., 19, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie:

Die Orientierungswoche war gut, um Einblicke in meinen künftigen Studiengang zu gewinnen. Wir haben einige interessante Ausflüge gemacht, zum Beispiel ins Museum. Die verschiedenen Veranstaltungen haben den Einstieg in das Uni-Leben wirklich erleichtert.

Lisa W., 20, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie:

Ich hatte eigentlich noch keine großen Erwartungen an meinen Studiengang, aber die Orientierungseinheit hat dazu beigetragen, dass ich jetzt eine genauere Vorstellung davon habe, was mich hier so erwartet. Ich fand die Woche auch extrem hilfreich, um neue Leute kennenzulernen, das hat echt gut geklappt.


Alexander fühlt sich dank der Orientierungswoche fit für den Start in sein BWL-Studium

Alexander fühlt sich dank der Orientierungswoche fit für den Start in sein BWL-Studium

Alexander Scheddin, 19, BWL:

Für mich war die Orientierungseinheit vor allem wichtig, um den Aufbau und die Organisation des Studiums besser zu überblicken. Es gab auch schon spezielle Workshops, zum Beispiel zum Thema Zeitmanagement. Um uns besser kennen zu lernen, wurden wir gleich zu Beginn in kleinere Gruppen von 30 bis 40 Studenten eingeteilt und konnten dann in diesen zusammen arbeiten.


Juliane Oehler & Antonia Eser-Ruperti


Lesen Sie hierzu auch: Wie wohnen Studenten in Hamburg am liebsten?
und Wieso ist Hamburg bei den Studenten eigentlich so beliebt?

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Ein Kommentar zu Wie haben Hamburger Studenten die Orientierungseinheit erlebt?

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