Wie wohnen Studenten in Hamburg am liebsten?

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Jeder Student sieht sich am Anfang seines Studiums mit der Frage konfrontiert, wie er wohnen möchte. Selbst wenn die Entscheidung, dass man ausziehen will schon feststeht, gibt es immer noch verschiedene Möglichkeiten dies zu tun. Wie wohne ich als Student am besten? Sollte es eine WG sein? Oder ist es besser alleine zu leben? Studenten der Uni Hamburg erklären, wie sie die Frage gelöst haben.


Janis studiert in Hamburg Wirtschaftsingenieurswesen und wohnt in einer zweier- WG (Bilder: A. Eser-Ruperti)

Janis studiert in Hamburg Wirtschaftsingenieurswesen und wohnt in einer Zweier-WG (Bilder: A. Eser-Ruperti)

Janis Fischer-Kumbruch, 19, Wirtschaftsingenieurwesen:

Ich wohne während meines Studiums des Wirtschaftsingenieurswesens, zu zweit in einer WG. Ich habe mich dafür entschieden, da es schlichtweg billiger ist. In Hamburg kann man alleine eigentlich kaum eine bezahlbare Wohnung in einer relativ zentralen Lage finden.


Elisabeth F., 23, Jura:

Ich studiere hier an der Uni Hamburg Jura und habe mich von Anfang an dafür entschieden, alleine in einer Wohnung zu leben. Ich hatte einfach keine Lust, auf den ganzen WG-Stress und die bekannten Streitereien um die Arbeitsteilung. Wenn man alleine wohnt, kann man besser mal seine Ruhe haben.


Thida und Jessica wohnen beide während des Studiums in einer WG

Thida (l.) und Jessica wohnen beide während des Studiums in einer WG

Thida Sinsathianrat, 28, Psychologie:

Ich studiere in Hamburg momentan Psychologie und wohne in einer WG. Ich habe von vornherein nur nach WGs gesucht, weil mir das einfach lieber ist. Ich hatte Glück, da ich eine WG mit netten Leuten in einer guten Lage gefunden habe.

Jessica Franz, 26, Sprach- und Kulturwissenschaften:

Auch ich wohne während meines Studiums der Sprach- und Kulturwissenschaften in einer WG. Als ich angefangen habe zu studieren, war es einfach unmöglich eine nette, schnuckelige und bezahlbare Wohnung zu finden. In einer WG zu leben ist einfach die günstigste Möglichkeit, eine schöne Unterkunft zu finden.


Jacky A., 23, Medienwissenschaft:

Ich bin gerade für den Masterstudiengang der Medienwissenschaft nach Hamburg gezogen. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, in eine WG in Barmbek zu ziehen. Überhaupt einen Platz in einer WG zu finden, war nicht einfach. Ich habe sehr viele Anfragen abgeschickt, bis ich eine Zusage bekommen habe. Ein Vorteil vom WG-Leben ist, dass man auf diese Weise leichter Leute kennenlernt, worauf man ja, gerade als Hamburg-Neuling, angewiesen ist.


Julian hat sich dazu entschieden, mit seinem jüngeren Bruder in eine WG zu ziehen

Julian hat sich dazu entschieden, mit seinem jüngeren Bruder in eine WG zu ziehen

Julian Eder, 20,Wirtschaft und Kultur Chinas:

Ich wohne jetzt schon seit einem Jahr mit meinem Bruder in einer WG. Wir verstehen uns sehr gut und haben uns deshalb dafür entschieden zusammenzuziehen.Vorher haben wir uns nur sehr selten gesehen, da mein Bruder eine Ausbildung gemacht hat. Durch die WG sehen wir uns jetzt viel häufiger. Außerdem bekomme ich BAföG und kann mir eine WG besser leisten. Ich studiere hier in Hamburg Wirtschaft und Kultur Chinas.


Anna Schröder, 19, Literaturwissenschaften:

Ich studiere zwar an der Uni Hamburg Literaturwissenschaften, wohne aber eigentlich noch zu Hause in Henstedt-Ulzburg. Ich pendele jeden Tag von dort aus nach Hamburg. Finanziell ist es für mich einfach am besten und auch sonst ist es sehr praktisch noch eine Zeit lang im Elternhaus zu leben.


Im Moment wohnt Ferdinand noch zuhause, will aber im April an die Sporthochschule Köln wechseln und dann ausziehen

Im Moment wohnt Ferdinand noch zu Hause, will aber im April an die Sporthochschule Köln wechseln und dann ausziehen

Ferdinand von Oertzen, 20, BWL:

Ich lebe momentan noch zu Hause. Ich habe gerade im ersten Semester mit BWL angefangen, nachdem ich an der Sporthochschule Köln abgelehnt wurde. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, jetzt erst mal in meiner Heimatstadt anzufangen, bis ich mich dann zum Sommersemester nochmal in Köln bewerbe. Im Moment ist es für mich einfach am praktischsten, zu Hause zu wohnen.


Antonia Eser-Ruperti


Lesen Sie dazu auch: Umfrage – wieso ist Hamburg bei den Studenten eigentlich so beliebt?

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