Frage der Woche (33): Welche Strecke würdest Du für einen perfekten Sonntagsspaziergang durch Dein Viertel wählen?

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Jede Woche beantworten die Stadtteilreporter eine Frage zu ihrem Viertel. Diese Woche stellen sie die schönsten Strecken für einen Sonntagsspaziergang vor. Welche Routen würdet Ihr für einen Bummel durch Euer Viertel wählen und welche Highlights gibt es auf dieser Strecke?

Stadtteilreporter Philipp Scholz:

Bäume und Bauten laden zur Betrachtung ein (Bilder: P. Scholz)

Bäume und Bauten laden zur Betrachtung ein (Bilder: P. Scholz)

Es ist Sonntag oder ein irgendwie ähnlich veranlagter Tag.

Vielleicht ist die Stimmung etwas trüb‘, man selbst ein wenig lustlos. Oder auch spätsommerlich sonnig, gediegen, ruhig und erholsam.

So oder so passt gerade ein kleiner Spaziergang unweit der Haustür ganz vorzüglich in den Tagesablauf.


Manche Straßen haben ob ihres Baumbestands einen behaglichen Tunnelcharakter

Manche Straßen haben ob ihres Baumbestands einen behaglichen Tunnelcharakter

Im Herzen des Grindelviertels, also rund um die Kreuzung Grindelallee/Rentzelstraße/Grindelhof, ist es doch irgendwie zu laut, zu offen, zu unentspannend – Ruhetag hin oder her.

Also weg von den belebteren Straßen! Und schon läuft es sich wie von alleine in Richtung Alster, schlendert man wie von einer unsichtbaren Hand geführt die herrlich ruhigen Straßen entlang, welche den sanften Übergang vom Grindel-Viertel ins mondäne Pöseldorf markieren und wählt mit dem gleichen Automatismus das Wechselspiel von Bäumen und Architektur zum Thema der Betrachtung.


Und dann ist man doch wieder an der Alster: Wer mag, findet hier nun bestimmt einen idyllischen Platz zum Verweilen

Und dann ist man doch wieder an der Alster: Wer mag, findet hier nun bestimmt einen idyllischen Platz zum Verweilen

Und von wegen Alster, immer nur Alster! Der Weg ist das Ziel, die blätterüberdachten Nebenstraßen mit ihren reizvollen Häuserzeilen das Faszinosum, das dennoch immer und immer wieder schöne Alsterufer hierbei ganz einfach ein akzeptabler Wendepunkt, welcher aufgrund seines Wegeverlaufs die Kehrtwende unmerklich anbietet und dabei den lustwandlerischen Blick auf die Umgebung reichlich bedient.


Und wieder rein in die heimeligen Straßenzüge: Der bewährte Aufstieg in die für ihre Exklusivität bekannte Milchstraße

Und wieder rein in die heimeligen Straßenzüge: Der bewährte Aufstieg in die für ihre Exklusivität bekannte Milchstraße

Und kurz nach diesem lichten Moment der Weite ist man schon wieder in die Heimeligkeit Pöseldorfs eingetaucht und steigt die Auffahrt zur Milchstraße hinauf.


Nicht nur die Front der St. Johanniskirche ist imposant und charmant zugleich – den Sakralbau umweht ein geheimer Zauber

Nicht nur die Front der St. Johanniskirche ist imposant und charmant zugleich – den Sakralbau umweht ein geheimer Zauber

Kurz noch bei der hiesigen St. Johanniskirche vorbei und deren sehr ausgeprägten, nicht allein auf die neugotische Bauweise zurückzuführenden Charme bestaunt – und schon erreicht man das obere Ende des Grindelhofs und ist damit in das Zentrum des Stadtteils zurückgekehrt.

„Huch!“, fährt es einem durch den Kopf. War irgendwie wie ein Traum…

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